Aktuelles
Tag der offenen Tür bei German Pellets in Wismar
Die German Pellets GmbH, Wismar, lädt an allen fünf Standorten der Gruppe zu Tagen der offenen Tür ein. Erleben Sie bei Führungen durch die Werke, wie die kleinen Energiebündel aus Holz entstehen! Im Rahmen einer Hausmesse erfahren Sie alles über Pelletkessel, Öfen und Zubehör und erhalten Energiespartipps. Höhepunkt: An jedem Standort werden sechs Pellet-Heizkessel verlost. Es gibt ein Rahmenprogramm für die ganze Familie mit Musik, Tanz und Unterhaltung. Die Termine:
- 10./11. Juli Wismar
- 17./18. Juli Ettenheim
- 21./22. August Torgau
- 11./12. September Erndtebrück
- 25./26. September Herbrechtingen
Täglich von 10 bis 17 Uhr.
Weiterlesen … Tag der offenen Tür bei German Pellets in Wismar
Tips gegen die Sommerhitze
An heißen Tagen heizen sich viele Gebäude extrem auf. Vor allem bei dichter Bebauung kühlen Wohnungen nachts kaum mehr ab. Hohe Innentemperaturen von bis zu 30 Grad Celsius am Tag sind die Folge. Wie kann man seine Wohnräume im Sommer trotzdem kühl halten? Mit einigen einfachen Maßnahmen können die Bewohner ihre Wohnung relativ kühl halten. Die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) gibt hierzu folgende Ratschläge
Veranstaltung: Bioenergiedörfer in Mecklenburg-Vorpommern
Bioenergiedörfer in Mecklenburg-Vorpommern. Chancen für den ländlichen Raum durch Wertschöpfung und Teilhabe.
Wege zum Bioenergiedorf.
Technik, Strategie, Finanzierung. am 02./03. Juli 2010 in der Malzfabrik, Börzower Weg 3, 23936 Grevesmühlen stattfinden. Schirmherr der Veranstaltung ist der Ministerpräsident unseres Landes Herr Erwin Sellering. Durch hochrangige Vorträge und Workshops werden nicht nur interessierten Bürgermeistern, Gemeindevertretern, Mitarbeitern von Verwaltungen und Landwirten die unterschiedlichen Wege aufgezeigt, die zum Bioenergiedorf führen.
Weiterlesen … Veranstaltung: Bioenergiedörfer in Mecklenburg-Vorpommern
Bioenergie – "Noch Vision": Dörfer versorgen sich selbst mit Energie
Eine ländliche Region, in der sich links und rechts der Autobahn 20 die Dörfer aneinanderreihen – es sind aber keine "normalen" Dörfer mehr, denn sie versorgen sich mit eigener Bioenergie. In allen Häusern kommt die Heizungswärme aus im Dorf erzeugter Bioenergie, ebenso der Strom für die Steckdose – jetzt noch eine große Vision, um von Erdöl, Erdgas und anderen fossilen Brennstoffen unabhängig zu werden. "Ja, noch ist das eine Vision", sagt Heiko Boje von der Regionalplanung der Kreisverwaltung. Doch Bioenergie sei das Thema der Zukunft. "Wir wollen eine Bioenergieregion entwickeln, in der nicht jeder allein kämpft, sondern ein ganzes Netzwerk entsteht." Bürgermeister und Mitarbeiter aus Ämtern des Landkreises hörten im Informationsworkshop aufmerksam zu. "Es ist eine enorme Chance, auch mit wirtschaftsförderndem Charakter", betont Boje. Er rechnet vor: Für Strom, Wärme und Kraftstoff werden pro Jahr und Einwohner rund 2000 Euro ausgegeben. Das Geld fließt weg aus der Region. "Unser Ziel ist, 1000 Euro an Wertschöpfung durch Bioenergie-Kreisläufe hier zu behalten", betont Boje. Das stärke Region und Wirtschaft. Entscheidend sei ein auf jedes künftige Bioenergiedorf zugeschnittenes "Qualitätsgutachten" – das wird teuer, aber Gemeinden können dafür Fördermittel nutzen. Nordwestmecklenburg sei ackerbaulich eine hervorragender Standort für Biomasse, sagt Holger Görtemöller von der Landgesellschaft MV. Das gehe aus einer Analyse hervor, die der Landkreis in Auftrag gab. Silomais biete hier das absolut größte Energiepotenzial. "Wir halten 20 bis 25 neue Biogasanlagen in den nächsten drei Jahren für möglich", erklärte Görtemöller. "Wir stehen zu klassischen Hofbiogasanlagen." Würde die Mais-Anbaufläche verdoppelt, könnten sogar 55 Biogasanlagen im Landkreis versorgt werden. Görtemöller verweist jedoch auf einige „Aber“: Anbaufläche für Silomais lässt sich mit Rücksicht auf die Fruchtfolge nicht beliebig erhöhen; wegen der guten Böden für den Marktfruchtanbau ist das Interesse der Landwirte für Biomasse vergleichsweise niedrig. Und: Zunehmend macht sich fehlende Akzeptanz der Bevölkerung für Biogasanlagen breit. Die führe aus seiner Sicht zu Bauverzögerungen, Wertschöfpungsverlusten und gefährde Arbeitsplätze. Boje betont: "Man muss von Ort zu Ort differenzieren, welche Möglichkeiten es gibt". Bertold Meyer, Bürgermeister von Bollewick, das schon weit nach vorn zum Bioenergiedorf gekommen ist, weiß um die Bedenken: "Wenn es praktikabel ist, eine Menge an Energiegebühren gespart werden kann, werden die Leute über den Gartenzaun schauen und es nachmachen". Wichtig sei anzufangen, ob ein Dorf dann gänzlich energieautark werden könne, sei noch ganz was anderes. Berthold Meyer ist bei der Akademie für Nachhaltige Entwicklung MV als Koordinator tätig. In diesem Jahr wird angestrebt, "50 plus" Dörfer in das Bioenergieprojekt einzubeziehen. Projektkoordinatorin im Landkreis ist Yvonne Rowoldt in der Grevesmühlener Kreisverwaltung. Am 2. und 3. Juni wird zum nächsten Info-Workshop in die Malzfabrik eingeladen.
Weiterlesen … Bioenergie – "Noch Vision": Dörfer versorgen sich selbst mit Energie
1. Elektrofahrrad Sternfahrt 2010 – Gewinnen Sie Tickets
Im Namen von MV bikte und movelo möchten wir auf folgendes Event und die Gewinmöglichkeit aufmerksam machen. Sehr geehrte Dame,
sehr geehrter Herr,
liebes MV bike Mitglied, von verschiedenen e-Bike Regionen in *Deutschland*, *Österreich* und der *Schweiz* aus findet im Zeitraum vom *17.-25. Juni 2010* die weltweit erste internationale e-Bike Sternfahrt statt.
Gemeinsames Ziel ist das größte e-Bike Festival in Tirol. movelo und MV bike verlosen exklusiv *zwei Tickets* für die Teilnahme an der 1. Elektrofahrrad Sternfahrt 2010.
Das Ticket enthält Übernachtungen, Swiss-Flyer Pedelec zur Benutzung, Verpflegung, Zwischentransfers und wahnsinnig viel Spaß (Pedelec-Erfahrung ist nicht notwendig), gesponsert sind die Tickets von der movelo GmbH (www.movelo.com) und dem Jasmar Resort auf Rügen (www.jasmar.de). Wert der Einzelkarte über 1.000 €.
Lediglich die Anreise nach Rügen und die Abfahrt von Österreich müsste selber organisiert werden. Unter http://www.bikeemotion.at/home/?artikel=28 finden Sie weitere Infos zu der Sternfahrt. *Teilnahme/Verlosung*
Um an der Verlosung teilzunehmen senden Sie einfach bis zum 01. Juni 2010 12 Uhr eine E-Mail an info@mv-bike.net .
Die zwei Tickets werden unter allen Einsendern ausgelost. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, eine Barauszahlung ist nicht möglich. Mit bestem Gruß und viel Glück,
Sabrina Lampe und Udo Onnen-Weber
MV bike
und
Kompetenzzentrum Mobilität
Weiterlesen … 1. Elektrofahrrad Sternfahrt 2010 – Gewinnen Sie Tickets
Testanlagen werden installiert
150 Meter misst die erste Windkraftanlage unweit von Questin. Genaue Bauzeiten sind einzuhalten, doch manchmal pfeift der Wind dazwischen. Hoch ragen der Turm und die drei Rotorblätter in den Himmel – weithin sichtbar in der Landschaft in Nähe des Grevesmühlener Ortsteils Questin. 100 Meter über den sich im Wind wogenden Getreidehalmen laufen die Rotorblätter in der Nabe zusammen. Jeder Flügel 50 Meter lang – plus Turmhöhe ergibt das 150 Meter. Dort oben pfeift der Wind noch kräftiger als unten übers Feld – aber die modernen Windmühlenflügel drehen sich nicht, stehen noch auf Stopp. "Es ist alles extrem windanfällig", sagt Sebastian Grimm, Projektleiter für die vorläufig zwei Windkraftanlagen, die von der Kenersys Europe GmbH auf dem Acker bei Questin aufgebaut werden. Die K100, die größere der beiden Anlagen, ist aufgebaut. Zwischendurch waren auch mal die Arbeiten unterbrochen. Also warten auf "Windlöcher" oder ganz abflauenden Wind. Dann verschieben sich schon die Arbeitszeiten – die Monteure kennen das. "Aber der Kranfahrer hat das letzte Wort, wenn der sagt is nich, dann is auch nich", sagt der 31-jährige Projektleiter. Ein 600-Tonnen-Kran muss schließlich Super-Lasten hochhieven: 91 Tonnen wiegt das Maschinenhaus mit Nabe, Generator und Getriebe; 70 Tonnen die größte Einzelsektion des Turmes. In dreieinhalb Tagen, bis kurz vor Pfingsten, stand der K100 auf seinem Stahlbetonfundament mit 15 Metern Durchmesser. Auf ähnlichen Kenersys-Baustellen in Göteborg und Gotland war er schon dabei, hier in Nordwestmecklenburg trägt er erstmals allein die Verantwortung. "Und das hier bei Questin ist ein extrem wichtiges Projekt", betont Grimm. Sowohl, um Kunden die Praxistauglichkeit zu zeigen als auch für eigene Weiterentwicklungen im neuen Wismarer Werk. Bei den Bauarbeiten und der dazu benötigten Technik kostet jede Stunde, jeder Tag viel Geld. "Deshalb ist ein gutes logistisches Knowhow ganz entscheidend", sagt Bauingenieur Grimm. Und deshalb sei auch die räumliche Nähe zu anderen Betrieben wichtig. "Es war für uns von vornherein klar, Aufträge an regional ansässige Firmen zu vergeben", sagt der Projektleiter. Zum Beispiel sind H.N.Krane Rostock, Balmer-Spezialtransporte Holthusen, Bau-Union Wismar (Wege und Fundamente) und KGW Schwerin (Turmsektionen) dabei. "Die Zusammenarbeit klappt gut, das geht fachmännisch zu", sagt Grimm. Dabei: Die bis zu 65 Meter langen Schwertransporte irgendwie durch die engen Straßen Grevesmühlens zu bugsieren, stellte sich als unmöglich heraus. Ein Gutachten ergab, es geht aber von der B 105 bei Gostorf durch den Questiner Wald bis auf die genehmigten Standorte. Die Waldwege wurden auf 4,50 Meter verbreitert und mit einem Recyclinggemisch befestigt, das solche Lasten aushält und die Wege instand hält. "Ich sage nur Hut ab vor den Fahrern, die ihre Kolosse hierher lenken", sagt der Projektleiter. Unternehmenssprecher Jochen Weick verwies gestern auf LN-Anfrage darauf, dass vom Staatlichen Amt für Umwelt und Natur (StAUN) Schwerin die Baugenehmigung erteilt wurde. Es gibt Gutachten zu Umwelt, Schattenwurf und Schall. "Alles ist ordnungsgemäß geprüft und genehmigt." Auch die Bürgerinitiative gegen die Windanlagen habe weitergehende Informationen erhalten. In der Nacht zum heutigen Donnerstag brummten wieder Schwerlaster durch den Wald. Grimm muss dafür sorgen, dass jedes Teil in richtiger Reihenfolge anrollt. Dann soll zum Wochenende die kleinere der beiden Windanlagen stehen – wenn der Wind nicht durch den Zeitplan pfeift
Seite 10 von 16